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5 Länder – 1 Erfolg: Unser Projekt Smart Home & Connected Strategy

Smart Home & Connected-Markt verspricht großes Potenzial

Als einer der Bestandteile des sich entwickelnden IoT (Internet der Dinge)-Marktes hat der Bereich Smart Home & Connected (SH & C) großes Potenzial. Bis 2025 wird eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von 20-25 % prognostiziert. Damit ist der Markt für viele Unternehmen sehr attraktiv –  auch für innogy. Der Fokus dieses Bereichs liegt auf intelligenten und vernetzten Geräten sowie Dienstleistungen in Wohnhäusern und gewerblichen Gebäuden. Diese Produkte und Dienstleistungen nutzen intelligente und vernetzte Technologien, um Energie zu sparen und die Kontrolle, den Komfort, sowie die Einfachheit in und um das Haus herum zu erhöhen – sei es mit Lösungen für Sicherheit, Klima, Beleuchtung, Gesundheit, Unterhaltung oder Hausverwaltung.

Die zunehmende Dynamik des Marktes bietet dabei große Chancen, stellt aber auch Versorgungsunternehmen wie innogy vor neue Herausforderungen: Eine wachsende Zahl von Wettbewerbern dringt in den Markt ein und das Produkt- und Dienstleistungsportfolio muss kontinuierlich auf die Wünsche hoch anspruchsvoller Kunden angepasst werden. Um auf dem Markt erfolgreich zu sein, ist es deshalb wichtig, dass sich Unternehmen mittels Technologie und neuer Geschäftsmodelle von einem produktorientierten Mindset zu lösungsorientierten Unternehmen entwickeln. Dabei bietet Smart Home als Produkt die Möglichkeit, datengetriebene Geschäftsmodelle zu entwickeln und sich auf andere Wachstumsfelder zu beziehen – wie E-Mobility und Energy+.

Projektziel: „Take it to the next level“

innogy gehört als Early Mover zu den Vorreitern unter den Versorgungsunternehmen im „SH & C“-Bereich. Um innogy zu helfen, ihren Wettbewerbsvorteil zu bewahren und die oben genannten Herausforderungen zu meistern, hat innogy Mitte letzten Jahres ein Projekt mit uns als innogy Consulting gestartet, das wir in diesem Jahr abgeschlossen haben. Ziel war es, eine umfassende strategische Optimierung des innogy-Geschäfts im Bereich Smart Home und Connected zu entwickeln, indem Erfahrung und Ideen aus zahlreichen Initiativen zusammengeführt werden. Experten aus allen operativen innogy-Unternehmen – also Großbritannien, den Niederlanden, Belgien, Tschechien und Deutschland – und damit mehr als 20 Personen waren Teil des Projekts, um die Entwicklung einer gemeinsamen Strategie sicherzustellen.

Ansatz und Ergebnisse: dreistufiger Prozess leitet in die Umsetzungsphase

In der dreimonatigen Strategie-Entwicklungsphase folgten wir einem dreistufigen Ansatz:
In einem ersten Schritt führten wir eine Status-quo-Bewertung durch, wobei interne und externe Faktoren berücksichtigt und eine sowohl quantitative als auch qualitative Forschung durchgeführt wurde. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse flossen in die Analyse und Bewertung alternativer Geschäftsmodelle und bewährter Verfahren ein. Wir haben dann die Modelle nach ihrem Potenzial und der Komplexität der Implementierung bewertet, einschließlich des Zusammenspiels mit verwandten Märkten wie Energie+, E-Mobilität oder Commodity. Im dritten Schritt konnten wir auf Basis quantitativer und qualitativer Kriterien eine klare Empfehlung für ein bevorzugtes Szenario abgegeben. Zu guter Letzt haben wir dann einen Entscheidungsvorschlag für das Retail Board von innogy erstellt und vorgelegt. Die Mitglieder des Retail Boards stimmten daraufhin nicht nur dem strategischen Meilensteinplan zu, sondern erteilten auch den Auftrag, mit der Umsetzung des empfohlenen Szenarios zu beginnen.

Das war ein großer Erfolg für uns und einer der Gründe, warum ich gerne für eine interne Beratung arbeite. Denn bei iCon übernehmen wir oft die Verantwortung für die Umsetzung dessen, was wir entwickelt haben. Mit anderen Worten: Der Kunde sieht sozusagen live, was wir zuvor auf schöne Powerpoint-Folien gebracht haben. Diese Umsetzungsphase dauerte sechs Monate, in denen wir gemeinsam mit internationalen OpCo (Operating Companies)-Vertretern ein Blaupause für das SH & C-Zielbetriebsmodell entwickelten – inklusive zukünftigem Organisationsaufbau, Prozessen, IT-Systemen, Governance, Schnittstellen, erforderlichen Fähigkeiten sowie Mitarbeiter-Dimensionierung.

Fazit: Komplexes Projekt länderübergreifend gemeistert

Was mir bei diesem Projekt besonders gut gefallen hat, war die internationale Zusammenarbeit mit Experten aus fünf verschiedenen Ländern. Es war eine Herausforderung, harmonisierende und aufeinander abgestimmte Ergebnisse für verschiedene OpCos zu liefern und am Ende ein gemeinsames Engagement für die Implementierung zu erhalten. Trotz des komplexen Umfelds war die Atmosphäre innerhalb des Projektteams sehr positiv und motivierend – vor allem aufgrund einer ausgewogenen Mischung von Arbeitsbereichen und der kollaborativen Arbeitsweise. Ich freue mich auf viele weitere Projekte dieser Art.

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Ein Artikel von

Kata Soós Principal
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