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Meine ersten 100 Tage – Onboarding, Trainings-Bootcamp, Hospitationsphase und mein erstes Projekt

Wie verhalte ich mich richtig gegenüber meinen neuen Kollegen? Wie werde ich vom Kunden wahrgenommen? Und welche Aufgaben darf ich als Neueinsteiger übernehmen? Viele Fragen sind mir vor meinem ersten Arbeitstag bei innogy Consulting durch den Kopf gegangen. Doch mit einem abgeschlossenen Masterstudium in der Tasche, mehreren Praktika sowie ersten Erfahrungen in einer Unternehmensberatung habe ich mich bestens für den Einstieg vorbereitet gefühlt. Vor allem habe ich mich aber gefreut, dass es jetzt nach meinem Studium endlich richtig losgeht.

 

Erstes inoffizielles Kennenlernen bei Consulting Days in Riga

Der Start kam dann schneller als gedacht. Denn schon vor meinem ersten offiziellen Arbeitstag wurde ich ganz unverhofft zu den Summer Consulting Days in Riga eingeladen. Im Rahmen dieser zweimal im Jahr stattfindenden Veranstaltung kommt das gesamte Unternehmen inklusive der Neustarter – so wie ich es damals war – zu Workshops, Vorträgen und Networking für zwei Tage zusammen. Passend zur Jahreszeit und den sommerlichen Temperaturen in der lettischen Hauptstadt standen die diesjährigen Consulting-Tage unter dem Motto Mittsommer. Alleine angereist, fühlte ich mich von Beginn an super aufgenommen und konnte in entspannter Atmosphäre bereits vor meinem Start viele meiner zukünftigen Kollegen kennenlernen. Die Vorfreude und die Neugierde auf den neuen Lebensabschnitt waren danach umso größer.

Das Berater-1x1 in den Einführungstagen

Zwei Wochen später ging dann auch mein erster richtiger Arbeitstag los. Zunächst traf ich weitere Neueinsteiger, die mit mir das dreitägige Onboarding und das anschließende fünftägige Training Bootcamp durchlaufen würden. In unterschiedlichen Modulen werden im Rahmen des Onboardings Themen und Tools für Berater sowie energiewirtschaftliche Themen rund um den Konzern besprochen und die Business Support-Bereiche Assignment, Communications und HR vorgestellt. Im Training Bootcamp wurden anschließend die wichtigsten Tools eines Beraters – etwa pyramidale Kommunikation und Projektmanagement – noch einmal in intensiveren Trainingssessions vertieft. Das hat mir für den Einstieg sehr geholfen. Außerdem hatte ich bereits in den ersten Tagen viele Möglichkeiten, neue Kollegen kennenzulernen, da jeder Workshop von einem anderen Berater durchgeführt wurde und an einem Abend auch ein Socalizing-Event für uns Neustarter organisiert wurde. Dass innogy Consulting viel Wert auf die Weiterentwicklung der Mitarbeiter und ein offenes Miteinander unter den Kollegen legt, habe ich schon durch die Consulting-Tage gemerkt. Während der Onboarding- und Trainingstage hat sich dieser Eindruck noch einmal mehr bestätigt.

Erste Praxis bei Projekt-Hospitation

Schon während des Onboardings sind auch die ersten Kollegen auf mich zugekommen, um mich auf ihrem Projekt zu begrüßen. Denn nach den Einführungstagen durchläuft jeder Neustarter die sogenannte Hospitationsphase, bei der er in einem Zeitraum von ein bis zwei Monaten unterschiedliche Projekte besucht. Ziel ist es, auf diese Weise ein Gefühl für die Arbeitsweise und Art der laufenden Projekte zu bekommen. Zusätzlich bekamen die erfahrenen Kollegen so einen ersten Eindruck von meiner Arbeitsweise und konnten nach der Hospitationsphase besser einschätzen, auf welchem Projekt ich am besten eingesetzt werden konnte. Im Rahmen meines ersten Hospitationsprojekts habe ich Analysen für einen Workshop für die Implementierung einer Retail-B2B-Strategie durchgeführt. Außerdem habe ich in der Zeit meine Mentorin kennengelernt. Ein Mentor wird jedem Neustarter zur Seite gestellt, um bei jeglichen Problemen und Fragen weiterzuhelfen – sei es, wie sich die Startschwierigkeiten mit den neu zu verwendenden Tools bewältigen lassen, wen ich zu bestimmten Themenbereichen ansprechen kann oder wo die frisch gepressten Fruchtsäfte herkommen. Eine super Idee: Denn wenn man die kleinen Alltagskniffe direkt mit an die Hand bekommt, macht es den Einstieg noch einmal leichter.

Mein erstes Projekt: Dienstleister-Optimierung

Direkt nach der Hospitationsphase habe ich dann auch schon Bescheid bekommen, dass es in den nächsten Tagen mit meinem ersten Projekt losgehen sollte. Da das Projekt relativ kurzfristig akquiriert wurde und auch viele Unklarheiten beim Kunden selbst vorherrschten, war alles noch viel spannender. Auch mein Einstieg war entsprechend schnell: Das erste Treffen mit meiner Projektleiterin, das erste Treffen mit dem Kunden und die ersten Aufgabenpakete. Als einziger Consultant neben meiner Projektleiterin war ich zuständig für die Koordination und transparente Informationsaufbereitung in einem relativ großen Team bestehend aus Rechtsabteilung, Revision, Vertrieb, Vertriebssteuerung, IT und Datenschutz. Unsere Aufgabe war es, die Dienstleistersteuerung zu optimieren. Dank der super Unterstützung und der Erfahrung meiner Projektleiterin ist mir der Einstieg in das erste Projekt sehr leicht gefallen und wir konnten aufkommende Probleme gemeinsam lösen.

Das Fazit nach 100 Tagen

Durch den manchmal durchaus turbulenten Berateralltag sind die ersten drei Monate schnell vergangen. Rückblickend haben mich meine ersten 100 Tage davon überzeugt, mit meinem Einstieg als Consultant bei innogy Consulting die richtige Wahl getroffen zu haben. Insbesondere die tolle Zusammenarbeit und die Unterstützung meiner Projektleiterin und meiner Kollegen haben mich begeistert, sodass ich nun gespannt auf mein neues Projekt in den Niederlanden blicke.

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Ein Artikel von

Björn Selzer Consultant
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