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Neue Länder – Neue (Arbeits)kulturen: iCon ermöglicht Standortwechsel

Als ich mich nach dem Studium auf die Suche nach einem Job begab, war für mich unter anderem ein Kriterium bei der Wahl meines zukünftigen Arbeitsgebers entscheidend: Die Möglichkeit, in einem internationalen Umfeld und an verschiedenen Standorten zu arbeiten. Genau das ist bei innogy Consulting möglich und war damit ein Grund für meine Entscheidung. Denn bei iCon haben wir nicht nur die Möglichkeit, für ein einzelnes Projekt ins Ausland zu gehen, sondern auch unseren „Heimatstandort“ zu wechseln. Ich selbst habe die ersten Monate in unserem Headquarter in Essen verbracht, um die Kollegen und Kultur dort kennenzulernen, und dann nach einigen Monaten in unser Münchner Büro gewechselt. So kann ich näher bei Familie und Freunden sein und habe unsere schönen Berge vom Schreibtisch aus stets im Blick – natürlich nur an den Tagen, die ich nicht vor Ort bei den Kunden selbst verbringe.

Ende letzten Jahres wollte ich aber noch mehr und auch einmal ein bisschen „Auslandsluft“ schnuppern. Auch das machte iCon möglich: Von Oktober 2017 bis Januar 2018 habe ich für zwei verschiedene Projekte meine Arbeitstage in den Niederlanden verbracht. Nicht nur das Arbeitsumfeld, sondern auch die Kultur dort zu erleben, hat mich besonders gereizt und diese Monate zu etwas ganz Besonderem gemacht.  Die Hierarchien in der Arbeitskultur in den Niederlanden sind deutlich flacher und man kann auf alle Führungskräfte sehr leicht zugehen. Bei den Workshops, die ich dort im Rahmen des Strategieprojektes abhalten durfte, habe ich dadurch fast die gesamte Führungsebene kennengelernt. Während meiner Projektzeit traf ich auch meinen Kollegen Jon Gadellaa, der in unserem Büro in Den Bosch arbeitete. Mittlerweile hat Jon selbst die Gelegenheit genutzt, ins Ausland zu gehen und dafür ein Projekt in Dubai genutzt. In diesem Rahmen beschloss er auch, seinen Bürostandort einfach direkt dorthin zu verlegen.

Im Gespräch haben wir uns über unsere Erfahrungen ausgetauscht und auch ganz allgemein über die Möglichkeiten zum Standortwechsel bei innogy Consulting gesprochen:

Janina: Welche Möglichkeiten für einen Standortwechsel hast Du bei iCon genutzt?

Jon: Bei iCon haben wir zunächst einmal die Möglichkeit, Projekte im Ausland durchzuführen und die Arbeitskultur im dortigen Büro zu erleben. Es ist nicht für jeden etwas, direkt wie ich in ein anderes Land zu ziehen und dort einige Zeit zu leben. Wenn sie die Möglichkeit haben, ein Projekt im Ausland durchzuführen, können unsere Kollegen deshalb immer selbst entscheiden, ob sie gleich ins Ausland ziehen möchten oder nur jeweils die Projekttage dort verbringen.

Janina: Ich habe auch hin und wieder darüber nachgedacht, bin bisher aber nie langfristig in ein anderes Land gegangen. Was war für dich schließlich der ausschlaggebende Grund für die Entscheidung, nach Dubai zu gehen?

Jon: Es gibt mir die Möglichkeit, in einer anderen Umgebung und einem internationalen Umfeld zu arbeiten. Die Unternehmenskultur in den Vereinigten Arabischen Emiraten bzw. in Dubai ist völlig anders als in Europa. Das ist eine interessante Herausforderung und bietet mir viele Lernmöglichkeiten. Schon während meines Studiums war ich viel im Ausland und mir war wichtig, diese Möglichkeit auch bei meinem zukünftigen Arbeitgeber zu haben. Und natürlich ist es auch ein guter Schritt in der Karriere, um unterschiedliche Erfahrungen zu sammeln. Einer der Hauptgründe war für mich aber einfach die Chance, in einem anderen Land auf der anderen Seite der Welt zu leben. Es erweitert den Horizont.

Janina: Was hat dich, bezogen auf die Arbeit, besonders an unserem Standort in Dubai gereizt?

Jon: Im Büro in Dubai konzentrieren wir uns auf viele verschiedene Themen. Nachdem ich einige Zeit in den Niederlanden gearbeitet hatte, reizte mich eine neue Aufgabe: Unser aktuelles Projekt ist nah an energiewirtschaftliche Themen und an die Energiezukunft von Dubai gekoppelt. Wir haben die Möglichkeit, an der Gestaltung des zukünftigen Energiesystems mitzuwirken und dies mit wichtigen Entscheidungsträgern zu besprechen. Neben dem spannenden Projekt genieße ich auch das internationale Umfeld und die unterstützende Arbeitskultur sehr. Jeder konzentriert sich nicht nur auf seine eigene Entwicklung, sondern auch auf die Entwicklung anderer. Und so fing ich an, über einen dauerhaften Wechsel nachzudenken und habe schließlich die Entscheidung getroffen, erst einmal in Dubai zu bleiben.

Janina: Als du deine Entscheidung getroffen hattest, wie leicht war es innerhalb von innogy Consulting, den Bürostandort zu wechseln?

Jon: Ich habe sehr viel Unterstützung erfahren. Wenn man eine Änderung vornehmen möchte und gute Gründe dafür hat, ist ein Wechsel in der Regel kein Problem – stets vorausgesetzt, dass die persönliche Entwicklung der Hauptzweck der Veränderung ist. Alle Partner, mein Guidance & Development Manager, der für meine persönliche Entwicklung verantwortlich ist, sowie die Mitarbeiter in der Organisation waren sehr hilfsbereit, nachdem ich meine Planungen verkündet hatte. Ich denke das liegt daran, dass unser System auf persönlicher Entwicklung und sich ändernden Arbeitsumgebungen basiert.

Und obwohl ich das Büro gewechselt habe, gibt es natürlich noch immer die Möglichkeit, einige Zeit für Projekte in Deutschland zu verbringen. Auch im Ausland bleibt man in demselben Unternehmen, also ein Teil der „größeren Familie“. Ich stehe immer noch in Kontakt mit ehemaligen Kollegen – du selbst und unser Gespräch heute sind der beste Beweis dafür. Und natürlich nehmen wir aus Dubai auch an Veranstaltungen wie den Summer- und Winter Consulting Days oder der jährlichen Skitour teil.

Janina: Was würdest du sagen, ist in Dubai wirklich anders und wie sahen deine Anfänge dort aus?

Jon: Als ich in Dubai anfing, musste ich mich natürlich erst an das andere System und die Arbeitsweise gewöhnen. Im Vergleich zu der europäischen – und vor allem deutschen – strukturierten Arbeitsweise ist die Projektarbeit im Nahen Osten dynamischer. Dies wird durch eines der am häufigsten verwendeten Wörter deutlich: „Inshallah“, was „wenn Gott will“ bedeutet. Darüber hinaus sind Hierarchien in den Vereinigten Arabischen Emiraten viel stärker ausgeprägt. In Europa haben junge Leute den Drang, sich zu äußern. Dagegen ist es in Dubai ratsam, etwas zurückhaltender zu sein, wenn man nicht selbst der Senior ist, der am Tisch sitzt.

Janina: Vielen Dank Jon, dass du deine Erfahrungen mit mir geteilt hast. Nun reizt es mich selbst umso mehr, tatsächlich mal einige Zeit ins Ausland zu ziehen. Mal sehen, ob sich in nächster Zeit dazu die Gelegenheit ergibt.

Bis dahin bietet mir das internationale Umfeld bei iCon zum Glück tolle Möglichkeiten: Wir haben zum Beispiel regelmäßig mit den Kollegen aus verschiedenen Standorten Kontakt – etwa dem britischen Büro – oder reisten im Rahmen eines Strategieprojekts zu verschiedenen Standorten in Europa, um dort Workshops durchzuführen. Ich habe es immer genossen, mehr über die verschiedenen Kulturen und die Art und Weise zu lernen, wie die Menschen am jeweiligen Standort arbeiten. Neben meiner privaten Reiselust konnte ich dies auch beruflich während unserer gemeinsamen Monate in den Niederlanden noch einmal vertiefen – auch wenn sich die Kultur unseres Nachbarlandes zugegebenermaßen weit weniger von unseren Gepflogenheiten hier in Deutschland unterscheidet, als die Arabische.

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Ein Artikel von

Janina Köhler Project Lead
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